Wohnen am Limes

Ein neuer Stadtteil entsteht

Wohnen am Limes

Geplanter Zeitraum:
Januar 2007 – Dezember 2015

Fast vierzig Jahre war die Housing-Area die Heimat tausender US-Soldaten und deren Familien. Seit dem Abzug der letzten US-Truppen im Jahr 2007 standen auf einer Fläche von 24 ha mehr als 700 Wohnungen leer. Im Frühjahr 2012 sind die ersten Mieter und Eigentümer im neuen Baugebiet „Wohnen am Limes“ eingezogen - die Konversion ist nahezu abgeschlossen.

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Rückblick: Nach dem Hessentag im Jahr 2007 verlassen die letzten US-Truppen den Standort Butzbach. Die in Blockbauweise errichtete Siedlung steht leer; umzäunt von einem grünen, drei Meter hohen Stahlzaun, welcher seit den Anschlägen vom 11. September die Siedlung abriegelte. Das angrenzende Degerfeld, ein Stadtteil mit zahlreichen Wohnblocks und (für Butzbach) hohem Migrationsanteil wird durch die Siedlung regelrecht abgeschnitten.

Bürgermeister Merle nimmt mit dem Eigentümer der Siedlung, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (kurz: BIMA), Kontakt auf. Er erreicht, dass die Tore der Siedlung nicht mehr verschlossen werden und ein Passieren für Fußgänger, Busse und Autofahrer ermöglicht wird.

Zahlreiche Konzepte, wie eine Nutzung bzw. Wohnbebauung der Siedlung aussehen könnte, werden vorgelegt. Die Schere zwischen zukunftsweisenden Wohnkonzepten und der Finanzlage der Stadt klafft auseinander. Schnell wird klar, dass die Stadt die enormen Kosten für die Gebiets- und Infrastrukturentwicklung, die für eine erfolgreiche Vermarktung der Flächen unumgänglich ist, nicht alleine tragen kann.

Im Jahr 2010 wird in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ein Exposé entwickelt, welches neben der Vermarktung in erster Linie die integrative Entwicklung zwischen der Kernstadt und dem Stadtteil Degerfeld unterstreicht. Ursprünglich stehen im Gesamtareal 720 Wohnungen zum Verkauf, deren Veräußerung nicht absehbare Folgen für die Gebietsentwicklung und den regionalen Wohnungsmarkt gehabt hätte. Nach schwierigen, aber konstruktiven Verhandlungen macht die BIMA der Stadt Butzbach zahlreiche Zugeständnisse. Schließlich wird erreicht, dass die Niederlegung von 15 Wohnblöcken in die Ausschreibung aufgenommen wird und die BIMA somit auf die Ziele diverser städtebaulicher Konzepte eingeht.

„Die Zusammenarbeit mit der Stadt Butzbach verlief - wie bereits zuvor bei der Entwicklung des Tröstergeländes - sehr erfolgreich und professionell. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Butzbach stand uns über die gesamte Zeit hinweg als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.“

Daniel Beitlich // Martin Bender, GEG Schiffenberger Weg GmbH // Weimer GmbH

Mit der Grundstücksentwicklungsgesellschaft Schiffenberger Weg und der Firma Weimer, die bereits erfolgreich die Entwicklung des ehemaligen Tröstergeländes umsetzten, haben sich verantwortungsbewusste Investoren der zügigen Entwicklung des Gesamtareals angenommen.

Im Sommer 2011 beginnen die Abbruch- und Sanierungsarbeiten an den Wohnblocks, Straßen und Kanalsystemen. Parallel werden erste Wohnblocks und Bauplätze verkauft – allein die gigantische Baustelle lockt bereits viele Interessenten aus ganz Mittelhessen an. In den folgenden Monaten zeigt sich durch zahlreiche Anfragen in der Stadtverwaltung, wie beliebt Bauplätze und Wohnungen in der Region Butzbach sind. Seit Mitte 2012 werden bereits die ersten Eigenheime gebaut. Zum Jahresende sind fast alle Erschließungsanlagen fertiggestellt.

Grundstücksentwicklungsgesellschaft Schiffenberger Weg mbH
Am Römerlager 29
35633 Lahnau

Tel.: 06441 / 96 40 0
Fax: 06441 / 96 40 21

Ansprechpartner

  • Ottmar Rees
    Wirtschaftsförderung, Standort- und Stadtmarketing

    Telefon: +49 6033 995-129
    Telefax: +49 6033 995-174
    E-Mail: ottmar.rees@stadt-butzbach.de