Hessen und EU unterstützen Innovationsvorhaben mit Eigenkapital

28. März 2013  |  Hessen und EU unterstützen Innovationsvorhaben

WIBank vergibt Darlehen für betriebliche Innovationen

Innovative Kleinunternehmen und Freiberufler fehlt es selten an Ideen, häufig jedoch an Finanzmitteln. Zudem haben sie ganz besondere Finanzierungsbedürfnisse. Diesen trägt die Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WIBank) Hessen im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums ab sofort mit dem Förderkredit “Kapital für Kleinunternehmen (KfK) – Innovation Plus”, unter Einsatz von EFRE-Mitteln und mit verbesserten Konditionen Rechnung.

Das zinsgünstige WIBank-Darlehen muss nicht besichert werden und deckt Investitionen sowie Betriebsmittel zwischen 75.000 und 200.000 Euro ab. Durch seinen nachrangigen Charakter wird es wie wirtschaftliches Eigenkapital gewertet und verbessert damit die Eigenkapitalsituation und die Stabilität der Unternehmen in einer besonders herausfordernden Wachstumsphase. Ziel dieser Förderung ist es, junge Unternehmen bei der Einführung innovativer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu unterstützen. Als Innovation gilt dabei auch die Verbesserung vorhandener produktionswirtschaftlicher Mittel als Innovation. Förderfähig ist auch sogenanntes Working capital (Betriebsmittel), welche mit der Investition in Verbindung stehen, so zum Beispiel mit einer Produkteinführung verbundene Marketingmaßnahmen sowie Löhne und Gehälter.

Wirtschaftsminister Florian Rentsch ruft die Unternehmen dazu auf, ihre Vorhaben zügig anzumelden, „Dem Land Hessen ist es wichtig, durch seine Wirtschaftsförderung eine Steigerung der Beschäftigtenzahl zu erreichen. Daher sollen Unternehmen, die von dieser Unterstützung profitieren möchten, mindestens einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz schaffen.“

„Viele Firmen, die Innovationen umsetzen, besitzen ein großes Expertenwissen und hohes kreatives Potenzial. So wertvoll beides ist, so schwer lässt es sich quantifizieren und hilft deshalb kaum, wenn es um die Besicherung durch Banken geht. Letztlich wird so die Umsetzung innovativer Ansätze erschwert. In dieser Situation setzt nun das Förderprogramm ‘KfK – Innovation Plus‘ an“, so Dr. Michael Reckhard, Geschäftsleiter der WIBank. Durch die Laufzeit von sieben Jahren und eine Endfälligkeit wird dieser WIBank-Kredit beim Unternehmens-Rating wie Eigenkapital behandelt. Dr. Reckhard: „Das gibt den Unternehmern den Spielraum, neue Märkte zu erschließen oder ihr Vertriebsnetz auszubauen. Außerdem ebnet es den Weg für die weitere Aufnahme zusätzlichen Kapitals.“

Ansprechpartner für das „Kapital für Kleinunternehmen - Innovation plus“:

Norbert Gonsior
Telefon: 069 / 9132-7816
E-Mail: norbert.gonsior@wibank.de

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